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Gemeinde Titz

Wasserwerk

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Das Wasserwerk sichert nicht nur Ihre Wasserversorgung, sondern auch die Qualität Ihres Trinkwassers. Hier finden Sie Informationen zum Wasserwerk, Ansprechpersonen sowie Dokumente und Formulare.

Wasserversorgung in der Landgemeinde Titz

Bereits um 1912 wurde die Wasserversorgung in Titz durch verschiedene Wasserwerke wahrgenommen. Durch die kommunale Neugliederung des Kreises Düren im Jahre 1972 und den Sümpfungsmaßnahmen, bedingt durch die Tagebaue Hambach und Garzweiler, wurde die Wasserversorgung der Gemeinde Titz im Laufe der Jahrzehnte auf die sich immer veränderten Gegebenheiten angepasst, so dass man nun (2020) folgende Wasserversorgungsstruktur in der Gemeinde Titz vorfindet.

Das Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Titz weist insgesamt eine Gesamtlänge von rund 90 km auf. Seit dem 1. Januar 1972 setzt sich die Gemeinde Titz aus 16 Ortsteilen zusammen. Rund 9.000 Einwohnerinnen und Einwohner erhalten in rund 3.300 Haushalten streng kontrolliertes Wasser, das der ständigen Aufsicht des Gesundheitsamtes des Kreises Düren unterliegt. Jährlich liefert das Wasserwerk der Gemeinde Titz rund 430.000 m³ Trinkwasser an die Endverbraucher.

Im Nordwesten von Titz befindet sich eine Wasserförderungs- und Aufbereitungsanlage aus dem Jahre 1972, die von zwei Brunnen versorgt wird. Die rund 200 m tiefen Brunnen fördern das Wasser aus einer Tiefe von knapp 140 m. Nach einer einfachen Aufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) wird das Trinkwasser in einem Erdbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 m³ vorgehalten um jederzeit einwandfreies Trinkwasser für die Bevölkerung bereitzustellen. In den Jahren 2013 bis 2015 wurde die EMSR-Technik des Wasserwerkes auf den neusten Stand gebracht. Der Trinkwasserspeicher mit Edelstahl ausgekleidet und die Aufbereitungsanlage vollständig erneuert. 

Durch das Wasserwerk der Gemeinde Titz am Standort Titz werden die Ortsteile Titz, Opherten, Mündt, Ameln, Kalrath, Spiel, Sevenich, Gevelsdorf, Ralshoven, Hompesch, Müntz, Hasselsweiler sowie zahlreiche Aussiedlerhöfe versorgt.

Die im Westen liegenden Ortsteile Hompesch, Müntz, Hasselsweiler, Gevelsdorf, Ralshoven und die umliegenden Gehöfte wurden bis 2017 durch Fremdbezug von der Gelsenwasser AG versorgt. Mit dem Bau einer Wasserleitung von Titz nach Gevelsdorf konnte dieser Fremdwasserbezug gekündigt werden. Gleichwohl wurde eine Verbindung zwischen den beiden Versorgungsnetzen aufrecht gehalten, um im Bedarfsfall eine bilaterale Notversorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten.

Die Ortschaften Rödingen, Höllen und Bettenhoven, die im südlichen Teil der Gemeinde liegen, werden derzeit noch von den Stadtwerken Jülich versorgt. Mittelfristig ist hier ebenfalls eine Loslösung vom Fremdwasserbezug angedacht.

Die Ortschaft Jackerath wurde bis 2006 durch die Kreiswerke Grevenbroich beliefert. Bedingt durch die Arbeiten um den Tagebau Garzweiler musste auch hier die bestehende Wasserversorgung neu organisiert werden. Daher beliefert ab 2007 die RWE AG (heute E.ON Energie Deutschland GmbH) den Ortsteil Jackerath aus den Wasserwerken Glesch und Sindorf. Im Bedarfsfall kann aber auch das Wasserwerk der Gemeinde Titz selbst die Versorgung von Jackerath übernehmen.

Online-Erfassung der Zählerstände

Auch in diesem Jahr ist die Erfassung der Zählerstände Ihrer Wasseruhren online möglich. Über den unten stehenden Link gelangen Sie zur Abfrage:

Ihre Ansprechpersonen

Frau Daniela Classen
Wasserwerk/Belegbuchhaltung
Herr Michael Dahlem
Fachbereichsleitung und Kämmerer

Weiterführende Informationen & Formulare

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gemeinde Titz