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Gemeinde Titz

Wasserwerk

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Das Wasserwerk sichert nicht nur Ihre Wasserversorgung, sondern auch die Qualität Ihres Trinkwassers. Hier finden Sie Informationen zum Wasserwerk, Ansprechpersonen sowie Dokumente und Formulare.

Über das Wasserwerk

Breits um 1912 wurde die Wasserversorgung in Titz durch verschiedene Wasserwerke wahrgenommen. Durch die kommunale Neugliederung des Kreises Düren im Jahre 1972 und den Sümpfungsmaßnahmen, bedingt durch den Tagebau Hambach, wurde die Wasserversorgung der Gemeinde Titz im Laufe der Jahrzehnte auf die sich immer veränderten Gegebenheiten angepasst, so dass man nun folgenden Wasserversorgungsstruktur in der Gemeinde Titz vorfindet.

Das Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Titz weist insgesamt eine Gesamtlänge von rund 85 km auf. Seit dem 01.01.1972 setzt sich die Gemeinde Titz aus 16 Ortsteilen zusammen. Rund 8.600 Bürgerinnen und Bürger erhalten in rund 3.100 Haushalten streng kontrolliertes Wasser, das der ständigen Aufsicht des Gesundheitsamtes des Kreises Düren unterliegt. Jährlich liefert das Wasserwerk der Gemeinde Titz rund 380.000 m³ Wasser an die Endverbraucher.

Im Nordwesten von Titz existiert eine Wasserförderungs- und Aufbereitungsanlage aus dem Jahre 1972, die von zwei Brunnen versorgt wird. Die rund 200 m tiefen Brunnen fördern das Wasser aus einer Tiefe von knapp 140 m.  Nach einer einfachen Aufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) wird das Trinkwasser in einem Erdbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 m³ vorgehalten um jederzeit einwandfreies Trinkwasser für die Bevölkerung bereitzustellen. Durch diese Anlage werden die folgende Ortsteile der Gemeinde versorgt: Titz, Opherten, Mündt, Meerhöfe, Ameln, Kalrath, Spiel, Sevenich sowie Betgenhausen und Gut Isenkroidt.

Die im Westen liegenden Ortsteile Hompesch, Müntz, Hasselsweiler, Gevelsdorf, Ralshoven und die umliegenden Gehöfte werden durch Fremdbezug von der Gelsenwasser AG versorgt. Hier wird Wasser aus dem Wasserwerk in Gangelt in die Haushalte der Titzer Bürgerinnen und Bürger transportiert. Perspektivisch soll hier auch eine Versorgung durch das Wasserwerk der Gemeinde Titz stattfinden.

Die Ortschaften Rödingen, Höllen und Bettenhoven, die im südlichen Teil der Gemeinde liegen, werden zur Zeit noch von den Stadtwerken Jülich versorgt. Auch hier ist eine Loslösung vom Fremdwasserbezug angedacht.

Die Ortschaft Jackerath wurde bis 2006 durch die Kreiswerke Grevenbroich beliefert. Bedingt durch die Arbeiten um den Tagebau Garzweiler musste auch hier die bestehende  Wasserversorgung neu organisiert werden. Daher beliefert ab 2007 die RWE AG (Westnetz GmbH) den Ortsteil Jackerath aus den Wasserwerken Glesch und Sindorf. Im Bedarfsfall kann aber auch das Wasserwerk der Gemeinde Titz selbst die Versorgung von Jackerath übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Wasserwerk der Gemeinde Titz 

Ihre Ansprechpersonen

Frau Daniela Classen
Wasserwerk/Belegbuchhaltung
Herr Michael Dahlem
Fachbereichsleitung und Kämmerer

Weiterführende Informationen & Formulare

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gemeinde Titz